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Altbau · Böden

Alten Boden ausgleichen – gerade, ruhig und tragfähig

Ihr Boden ist schief, knarrt oder federt beim Gehen? Wir bringen ihn wieder in die Waage – ohne alles herauszureissen. Danach ist er bereit für jeden neuen Belag.

Kostenlose Besichtigung anfragen

In vielen Altbauten sind die Böden über die Jahre schief geworden. Statt alles teuer herauszureissen, bauen wir den Boden neu auf – millimetergenau in die Waage gebracht.

Altes Zimmer mit Linoleumboden auf alten Brettern vor der Sanierung
Ausgangslage: Linoleum auf alten Brettern, rund 40 bis 50 Jahre alt. Auf dem Foto sieht man es kaum – über den Raum verteilt sind es bis zu 8 cm Höhenunterschied. Ein Schrank steht hier an keiner Stelle gerade.

Woran Sie einen Boden erkennen, der Arbeit braucht

Das kommt fast immer von unten: durchgebogene Balken oder ausgeschlagene Lagerhölzer. Ein neuer Belag allein löst das nicht.

Zwei Wege – welcher passt, sehen wir vor Ort

Variante A

Ausgleichsmasse

Wenn der Untergrund fest ist – Beton, Zementüberzug oder ein fest verschraubter Blindboden – und nur kleinere Mulden bis etwa 15 mm auszugleichen sind.

  • läuft von selbst in die Waage und wird spiegelglatt
  • schneller und günstiger
  • baut kaum Höhe auf – Türen bleiben meist, wie sie sind

Federt der Boden, reisst die Masse. Dann kommt Variante B.

Variante B

Lagerhölzer und Blindboden

Wenn der Boden federt, knarrt oder deutlich schief ist – typisch für alte Holzbalkendecken mit mehreren Zentimetern Gefälle im Raum.

  • gleicht auch grosse Höhenunterschiede aus
  • macht den Boden dauerhaft ruhig und tragfähig
  • Platz für Dämmung und für Leitungen

Braucht etwas mehr Aufbauhöhe – dafür hält das Ergebnis.

So läuft Variante B ab

  1. Alten Boden öffnenWir nehmen den alten Belag heraus und legen die tragende Struktur frei. Erst dann sieht man den echten Zustand.
  2. Neue Lagerhölzer setzenSeitlich an die Balken kommen neue Hölzer, millimetergenau in die Waage gerichtet. Das ist der Schritt, der den Boden dauerhaft gerade macht.
  3. Dämmung einlegenZwischen die Hölzer kommt bei Bedarf Dämmung: mehr Wärme im Raum, weniger Schall nach unten.
  4. Blindboden oder VerlegeplattenDarauf kommt eine ebene, tragende Schicht als Basis für den neuen Belag.
  5. Wunschbelag verlegenZum Schluss Parkett, Laminat oder Vinyl. Fertig ist ein ebener, ruhiger Boden.
Neue Lagerhölzer seitlich an den alten Balken
1–2. Boden geöffnet, neue Lagerhölzer an die Balken geschraubt.
Lagerhölzer im ganzen Raum ausnivelliert
2. Der ganze Raum millimetergenau in der Waage.
Dämmung zwischen den Balken eingelegt
3. Dämmung zwischen den Balken.
Blindboden aus Brettern auf der neuen Unterkonstruktion
4. Blindboden aus Brettern als ebene Schicht.
Verlegeplatten als Untergrund für den Belag
4. Oder Verlegeplatten – je nach Belag und Höhe.
Fertiger neuer Boden in der Altbauwohnung
5. Fertig: ebener, ruhiger Boden – der Altbau bleibt Altbau.

Und so sieht Variante A aus

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So läuft das ab7 Sekunden

Die Ausgleichsmasse wird gegossen und läuft von selbst in die Waage. Mit der Stachelwalze wird sie entlüftet, danach zieht sie sich spiegelglatt.

Nach dem Trocknen kommt der Belag direkt darauf. Das ist der schnellere und günstigere Weg – wenn der Untergrund darunter fest ist.

Fertige spiegelglatte Ausgleichsfläche
Das Ergebnis: spiegelglatt und bereit für den Belag.

Was Sie von uns bekommen

Boden öffnen, Unterkonstruktion, Dämmung, Blindboden und den neuen Belag machen wir selbst – und auf der Baustelle bin ich selbst mit dabei. Sie haben einen Ansprechpartner vom ersten Termin bis zum fertigen Boden.

Häufige Fragen zum alten Holzboden

Kann man Ausgleichsmasse einfach über den alten Holzboden giessen?

Davon raten wir ab. Ausgleichsmasse ist für Unterlagsböden aus Zement oder Beton gedacht. Eine Holzbalkendecke arbeitet, federt und trägt das zusätzliche Gewicht nicht überall gleich – die Masse reisst mit der Zeit. Bei Holz arbeiten wir trocken: neue Lagerhölzer, ausnivelliert, darüber Verlegeplatten.

Warum knarrt der alte Boden überhaupt?

Meist reiben sich Dielen an alten Nägeln oder aneinander, weil sich das Holz über die Jahre gesetzt hat. Manchmal liegt der Boden auch stellenweise hohl. Deshalb bringt Abschleifen allein wenig – ruhig wird es erst, wenn der Aufbau darunter wieder satt und eben aufliegt.

Muss der alte Dielenboden raus?

Nicht zwingend. Ist er tragfähig, kann er als Untergrund bleiben und wir bauen darauf auf. Ist er morsch, an den Auflagern beschädigt oder zu stark verzogen, nehmen wir ihn auf. Das sieht man erst, wenn man an einer Stelle öffnet – und genau das machen wir bei der Besichtigung.

Wie viel Höhe geht durch den neuen Aufbau verloren?

So wenig, wie die Schieflage zulässt. Die neuen Lagerhölzer werden am tiefsten Punkt dünn und am hohen Punkt stärker unterlegt, damit der Ausgleich nicht überall die volle Höhe kostet. Wo Türen oder Übergänge knapp werden, klären wir das vorher.

Was kostet es, einen alten Boden auszugleichen?

Das hängt an der Fläche, am Höhenunterschied im Raum, am Zustand der Balken, daran ob gedämmt wird und ob der alte Belag entsorgt werden muss. Erst wenn wir den Boden gesehen und an einer Stelle geöffnet haben, ist eine Zahl seriös – deshalb ist die Besichtigung kostenlos und der Preis danach fix.

Boden ausgleichen lassen?

Am besten schauen wir uns den Boden kurz vor Ort an – kostenlos und unverbindlich. In wenigen Minuten ist klar, welche der beiden Varianten bei Ihnen passt.

📞 +41 76 626 69 99

Unterwegs in Langenthal, im Oberaargau und in der ganzen Region – Kantone Bern, Aargau und Solothurn. Ihr Ort ist nicht dabei? Fragen Sie trotzdem an.